Die Grundlage einer jeden Berufung ist der freundschafltiche Dialog mit Gott. Ihm vertrauen wir uns im Gebet an. Mit Ihm teilen wir unsere Sorgen und unsere Freuden.
Auf dieser Seite sollen Texte, Gebete und Bilder einladen, mit Gott ins Gespräch zu kommen.
Wir danken Dir, Gott und Vater,
denn Du hast uns aus allen Kontinenten
einzeln beim Namen gerufen,
um in der Kirche Zeichen und Botschafter
Deiner Liebe zu sein.
Auch für uns hast Du aus dem Herzen Christi,
Deines Gesandten,
jene pastorale Liebe hervorgehen lassen,
die unsere Liebe zur Kirche
mit der Gabe der Vorliebe für die Jugend kennzeichnet.
Wir beten Dich als Deine Söhne mit Dankbarkeit an,
weil uns Dein Beistand, der Geist des Herrn,
mit der Gnade Seiner Weihe begleitet,
um Tag für Tag unsere Ganzhingabe zu leben
als Erneuerung und immer tieferen und volleren
Ausdruck des Geheimnisses des Taufbundes.
Gewähre uns, barmherziger Vater,
dass wir geleitet von Maria, diesen Weg
der zur Liebe führt,
bis zum Ziel zu gehen vermögen.
Aus der Einführung zu den Konstitutionen und Satzungen der Salesianer Don Boscos
Eines Tages traf ein Pilger auf seinem Weg auf einen Mann, der einer Wiese sass und wie ein Mönch aussah. In der Nähe arbeiteten Männer an einem Gebäude aus Stein. «Sie sehen wie ein Mönch aus», sagte der Pilger. «Das bin ich auch», sagte der Mönch.
«Und wer sind die, die an der Abtei arbeiten?» «Meine Mönche», sagte der Mann. «Ich bin der Abt.» «Oh, - das ist wunderbar», sagte der Pilger. «Es tut gut zu sehen, dass ein Kloster gebaut wird.» «Wir reissen es ab», sagte der Abt. «Reissen es ab?», rief der Pilger. «Warum denn das?» «Damit wir im Morgengrauen den Sonnenaufgang sehen können», sagte der Abt.
Auf dein Wort hin werde ich die Netze
auswerfen und mich weiter
von jedem Wort nähren lassen,
das aus deinem Mund kommt.
Ich werde sie auswerfen
und dein Wort denen anbieten,
zu denen du mich gesandt hast.
Wir werden sie gemeinsam auswerfen,
mit neuem Elan hinhören
auf dein Wort, gern in treuer
Betrachtung verweilen und das Wort
des Lebens verkünden. Ich werde sie
auswerfen und die Kirche,
die du mir anvertraut hast,
soll auf all ihren Wegen
gefügiges, treues Geschöpf
deines Leben spendenden
Wortes sein.
Carlo Martini, Erzbischof em.