Salesianer Don Boscos ist man nicht einfach von heute auf morgen, sondern man muss es werden - und zwar ein Leben lang. Es geht darum, sich in Leben, Denken und Handeln immer mehr nach den Werten des Evangeliums und dem Geist Don Boscos auszurichten. Dabei handelt es sich um einen Weg mit verschiedenen Abschnitten, freilich auch um einen Weg mit Höhen und Tiefen. Am Anfang stehen die Erfahrung, sich von Don Bosco und seinem Leben für junge Menschen angesprochen zu fühlen und der Wunsch, sich selbst auf diesen Weg einzulassen. Wie tragfähig die eigenen Motivationen sind, wird man aber nur im Ausprobieren erfahren. Die ganze Ausbildungszeit ist damit auch eine Zeit gegenseitiger Prüfung.
Die Ausbildungszeit baut sich folgendermaßen auf:
In all diesen Phasen werden die jungen Ordensleute durch die Gemeinschaft und durch einzelne Mitbrüder, die im salesianischen Ordensleben erfahren sind, begleitet und unterstützt.
Doch auch mit der Ewigen Profess und der Priesterweihe hört das Unterwegs-Sein nicht auf. Ob Salesianerbruder, Salesianerdiakon oder Salesianerpriester, um nicht stehen, sondern offen zu bleiben für die Zeichen der Zeit, sind auch nach der Ausbildung Exerzitien, Fort- und Weiterbildungen wichtig.